Auf den Rasenmäher, fertig, los!

Wenn im Frühjahr und Sommer das Grün sprießt, ist der Hausmeister in den Außenanlagen gefragt. Ganz oben auf der To-do-Liste: Rasenmähen.
Was es bei dieser Tätigkeit zu beachten gilt, erfahren Sie im heutigen Beitrag.

Alle Jahre wieder ist in der grünen Jahreszeit schon bald wieder das Rasenmähen angesagt. Da sich die Quadratmeter der zu pflegenden Fläche bei mehreren öffentlichen Gebäuden schnell summieren, braucht es einen effektiven Helfer. Ab zirka 1000 Quadratmetern Fläche sind Schiebemäher ohne eigenen Antrieb oder Handrasenmäher mühsam, da sie durch eigene Körperkraft bewegt werden müssen. Dann empfehlen Experten einen fahrbaren Rasenmäher, der die Arbeit deutlich beschleunigt und erleichtert. Dabei gibt es zwei Möglichkeiten:

  • der Aufsitzmäher
  • gilt unter den fahrbaren Rasenmähern als Einstiegsgerät
  • verfügt über eine Schnittbreite von 55 bis 100 Zentimetern
  • der Rasentraktor
  • hat deutlich mehr Leistung
  • mäht auch größere Flächen mühelos
  • kann durch sein breites Spektrum an Anbaugeräten zum Beispiel im Winter zum Räumen und Streuen eingesetzt werden

Die Frage, für welches Fahrzeug sich der Hausmeister entscheiden sollte, hängt von der Größe der Rasenflächen und den örtlichen Gegebenheiten ab. Wenn Grundstücke in Hanglage dabei sind, braucht es einen größeren Radstand.

Ob Aufsitzmäher oder Rasentraktor – wenn die Entscheidung für einen Fahrzeugtyp gefallen ist, stehen noch zahlreiche unterschiedliche Varianten zur Auswahl:

  • mit Seiten- oder Heckauswurf?
  • Benzin- oder dieselbetrieben?
  • Schaltgetriebe oder Automatik?
  • mit Heck- oder Allradantrieb?

Diese und viele andere Kriterien gilt es vor dem Kauf zu klären.
Deshalb listet der Hausmeister am besten die konkreten Anforderungen auf und bespricht diese mit seinem Vorgesetzten. So kann er sicherstellen, dass die Gemeinde am Ende auch das passende Fahrzeug erwirbt.

Bevor das Grün gestutzt wird, noch ein paar wichtige Tipps:

  • Sehen Sie sich vor Beginn der Mäharbeiten die Fläche an. Entfernen Sie Steine, Äste oder andere Fremdkörper, die den Rasenmäher beschädigen oder herumgeschleudert werden können. Damit verhindern Sie, dass Menschen oder Tiere verletzt oder Glasscheiben beschädigt werden können.
  • Überprüfen Sie das Fahrzeug auf seine Funktionsfähigkeit.
  • Tragen Sie angemessene Kleidung und Schuhe, um Unfälle zu vermeiden.
  • Halten Sie unbedingt einen Sicherheitsabstand zu anderen Personen, insbesondere zu Kindern, ein.
  • Schalten Sie nach dem Mäh-Einsatz den Motor ab und ziehen Sie den Schlüssel ab. So können keine unbefugten Personen auf die Idee kommen, mal eben eine Runde zu drehen.
  • Erledigen Sie Wartungs-, Reinigungs- oder Einstellarbeiten nur, wenn der Motor abgeschaltet ist.
  • Rauchen Sie nicht, während Sie bei einem Benzin-Rasenmäher den Kraftstoff nachfüllen.
  • Arbeiten Sie vorausschauend und behalten Sie das Umfeld gut im Auge, damit keine plötzlich auftauchenden Kinder verletzt werden.
  • Je nach Fahrzeug gibt es noch viele andere Hinweise zu beachten. Lesen Sie deshalb aufmerksam die Bedienungsanleitung des Herstellers.

 


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8. Juni 2019


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