Schild mit "Hundekot verboten" am Rande einer Parkfläche

Gemeinden, die ihren Bürgern Parkanlagen zur Erholung anbieten, können mit entsprechenden Schildern darauf hinweisen, dass frei laufende und kotende Hunde hier nicht gestattet sind.

Anzeige

Der Hunde-Haufen stinkt vielen Bürgern

Online-Seminar vermittelt Kommunen Tipps zum Umgang mit dem Ärgernis

Jedes Ordnungsamt kennt dieses Thema zu Genüge: Hundehaufen auf Gehwegen und Straßen, Grünflächen, in Fußgängerzonen und selbst auf Spielplätzen oder in Friedhofsanlagen. Diese unhygienischen Hinterlassenschaften sind nicht nur lästig und ihre Beseitigung kostspielig, sie sorgen auch häufig für Unmut in der Kommune und für Beschwerden im Rathaus.

 

Verschmutzungen durch Hundekot bieten einen unerfreulichen Anblick und beeinträchtigen das örtliche Erscheinungsbild. Die Besitzer und Halter der Tiere werden daher aufgefordert, Rücksicht auf die Erfordernisse der Sauberkeit und Hygiene zu nehmen. Doch in der Praxis zeigt das leider nicht immer Wirkung. Hundehaufen sorgen für Unmut in der Kommune, und ihre Beseitigung kostet Geld. Landwirte beziehungsweise deren Tiere leiden oft durch verunreinigtes Futter „aus der Natur“.

 

Nicht das Tier ist schuld!

Das „Gewohnheits-Tier Hund“ ist nicht das wirkliche Problem. Hundehalter, die kurzfristig zwischen zwei Fernsehsendungen den schnellen Entlastungsgang antreten, sind die wirklichen Täter und Verunreiniger. Diese „Schnell-Erlediger“ bürden der eigenen Familie, dem Tier und der Allgemeinheit Lasten auf, die man in der eigenen Hosentasche nicht haben möchte. Aber alle anderen sollen es ausbügeln!

Hygiene und Sauberkeit, Tierliebe und verantwortliches Handeln sind nicht immer Tugenden, die auch in der Öffentlichkeit eingehalten werden. Hinweisschilder und allgemeine Appelle werden von Serien-Tätern nicht wirklich wahrgenommen. Doch wie sollten die Kommunen damit umgehen?

 

Hund verrichtet sein Geschäft auf einer gepflegten Rasenfläche.

Hunde – und mögen sie noch so niedlich sein – sorgen in Städten für mächtig Ärger, wenn ihre Frauchen oder Herrchen sie auf freien Parkflächen ihr Geschäft verrichten lassen. In vielen Gemeinden gilt daher, dass Besitzer die Hinterlassenschaften ihres Hundes umgehend entfernen müssen.

 

Vorbeugen – oder immer „nur“ aufräumen?

  1. Zunächst sollten wir anerkennend wirken: Viele Hundehalterinnen und Hundehalter sind Tierliebhaber, halten sich an Regeln und hinterlassen keine Probleme. Also es dürfen auch „gute Beispiele über Hundehaltungen“ in der Öffentlichkeit publiziert werden. Gute Beispiele können auch anstecken – mitmachen und Verunreiniger reduzieren und isolieren!
  2. Persönliche Ansprache an Verunreiniger – Hundekot ist eine potenzielle Krankheitsgefahr. Menschen mit Handicap, Kleinkinder und auch andere Tiere sind ganz besonders hiervon gefährdet. Die Folgen sind nicht überschaubar.
  3. Über mögliche Folgen aufklären – Genetische Untersuchungen können heute schnell und gerichtsbeständig Hundekot einzelnen Tieren zuweisen. Wer auf Grund einer solchen Untersuchung zum Schadensersatz verurteilt wird, der wird einige Monatslöhne berappen müssen und sein unsoziales Verhalten bitter zur Kenntnis nehmen müssen.

„Viele Wege führen nach Rom“. Welcher Weg zum Ziel führt, ist auch beim Thema „Saubere Stadt“ nicht so einfach zu benennen.

 

Abfallbehälter und Behälter für Hundekot in einer Parkanlage

Am besten ist es, wenn Kommunen in ihren Grün- und Parkanlagen neben normalen Abfallbehältern auch Hundekot-Behälter aufstellen. Auf diese Weise wird am ehesten gewährleistet, dass Hundbesitzer den Kot ihrer Liebsten umgehend entfernen und entsorgen.

 

Online-Seminar „Hunde in der Stadt“

Norbert Pfalzer berät seit vielen Jahren zu den Themen Reinigung und saubere Stadt. Bauhof-Organisation und Team-Bildungen sind gerade in den Bereichen besonders gefordert, wo zuverlässiges Personal die unsozialen Benimmformen von Dritten beseitigen müssen. Es ist nicht einfach, „als Schuhabputzer für Andere“ zu funktionieren.

In den Pfalzer-Seminaren zum Thema „Hunde in der Stadt“ wird aufgezeigt, wie durch Agieren statt immer nur reagieren Ergebnis-Verbesserungen erzielt werden können. Erfahrungen und Tipps aus der Bauhofpraxis werden aufgezeigt.  Warum? Wo? Was? Wie? Die Antworten können zusätzlich auch in Inhouse-Veranstaltungen gemeinsam aufgearbeitet werden. Bauhof-Verantwortliche und für das Stadt-Image Verantwortliche können von den Erfahrungen und Grundlagen zu „Hunde in der Stadt/Gesellschaft“ aus anderen Kommunen und vielen Seminarveranstaltungen zu diesen Themen profitieren.

 

Die nächsten Seminartermine (Online-Termine) sind am:

Dienstag,    3. Mai 2022,    13 Uhr bis 14.15 Uhr

Dienstag, 24. Mai 2022,      8 Uhr bis   9.15 Uhr

 

Weitere Infos und Anmelde-Vordrucke gibt es    >> hier <<.

Nähere Beschreibung des Seminars:  Grundunterweisung im Bauhof – Hunde – KOMMUNALtopinform


Weitere Themen


 

Glasklare Sache!

Glasflächen sind auch an öffentlichen Gebäuden nur schön, wenn sie regelmäßig und richtig geputzt werden.
Mit den folgenden Tipps sorgt das Reinigungspersonal in Ihrer Kommune für den Durchblick

mehr lesen

 

Reinigung – Fremdreinigung oder Eigenreinigung

In der Praxis wird die Frage der Privatisierung (F-Reinigung) oder Reprivatisierung (E-Reinigung) von Reinigungsaufgaben häufiger auf Grund von individuellen Entwicklungen entschieden. Wenn z.B. zu wenig eigene Reinigungskräfte zur Verfügung...

mehr lesen

 

Weg mit dem Kaugummi!

Igitt, ein Kaugummi! Wer die ausgespuckte Hinterlassenschaft eines anderen an der Schuhsohle kleben hat, reagiert verständlicherweise wenig begeistert. Und festgetretene Kaugummis in Fußgängerzonen oder Eingangsportalen zu öffentlichen Gebäuden geben...

mehr lesen

 

Gebäudereinigung – Zuständigkeiten und Pläne

Saubere Sache! Wenn alles blitzblank ist, zeigen sich öffentliche Gebäude wie Schulen, Rathäuser oder Museen von ihrer besten Seite. Doch wo viele Menschen ein- und ausgehen, ist es nicht...

mehr lesen

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne

(5,00 bei 1 Person/en)

Das könnte Sie auch interessieren