Achtung, Verletzungsrisiko!

Wenn die Hecke beim Friedhof außer Form geraten ist und der Busch im Stadtpark gestutzt werden muss, greift der Hausmeister in den meisten Fällen zur Heckenschere.

Mit dieser praktischen Maschine ist die Arbeit häufig schnell erledigt, doch die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) warnt vor möglichen Verletzungen.
Kennen Sie die wichtigsten Sicherheitsmaßnahmen?
Heckenscheren werden zum Form- und Rückschnitt von Hecken, Sträuchern, Gestrüpp und Buschwerk eingesetzt. Auf dem Markt erhältlich sind sowohl elektrische Heckenscheren als auch Maschinen mit Verbrennungsmotor. Mit dem laufenden Schneidwerkzeug ist das Grüngut ruckzuck wieder in Form. Doch wer nicht vorsichtig ist, kann sich tiefe Schnittwunden zuziehen. Finger, Hände und Beine sind dabei besonders in Gefahr.

Die SVLFG hat deshalb folgende Sicherheitshinweise veröffentlicht:

  • Überprüfen Sie vor Arbeitsbeginn Sicherheits- und Schutzeinrichtungen auf ihre Funktionsfähigkeit (zum Beispiel Zweihandschaltung, Messersperre, Stoppschalter, Messerüberstand usw.).
  • Führen Sie die Heckenschere immer mit beiden Händen.
  • Die Zweihandschaltung bei Elektroheckenscheren verhindert Schnittverletzungen im Handbereich.
  • Achten Sie beim Starten und beim Arbeiten auf einen sicheren Standplatz.(keine Arbeit von der Leiter) Aufgrund von Niederschlägen können Böschungen rutschig sein. Wer auf nassem Untergrund ausrutscht und versucht, sich selber abzufangen, könnte sich mit dem laufenden Messer verletzen.
  • Kontrollieren Sie regelmäßig, ob die maximal zulässige Nachlaufzeit der Messer von einer Sekunde eingehalten wird.
  • Verwenden Sie beim Einsatz von Elektro-Heckenscheren nur Verlängerungsleitungen oder Leitungsroller, die für den Einsatz im Freien zugelassen sind. Zusätzliche Sicherheit bringt die Verwendung von Fehlerstromschutzschaltern oder Stromaggregaten mit Schutztrennung als Stromquelle.

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30. Juni 2015


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