Trinkwasser ist unser höchstes Gut. Damit es nicht verunreinigt wird, sollten einige Punkte beachtet werden.

So bleibt das Wasser keimfrei

In öffentlichen Gebäuden und Anlagen fließt Wasser, zum Spülen, Duschen und Händewaschen zum Beispiel. Eine saubere Sache? Leider nicht immer! Sogenanntes „stehendes Trinkwasser“ – das Wasser in den Leitungen – kann ganzjährig zur Gefahrenquelle werden, wenn es nicht mindestens im 72-Stunden-Rhythmus vollständig ausgetauscht wird.

 

Bei Kalt-Leitungen sind in den Sommerwochen (und im Winter, wenn die Kaltwasserleitungen nahe und nicht isoliert neben der Warmwasserleitung oder im Bereich sonstiger Wärmequellen liegen) Temperaturen von über 25 Grad Celsius keine Seltenheit. Die Erwärmung kann in Schächten, durch direkte Sonnenwärme oder die  Umgebungswärme entsprechend erwärmt werden. Laufen die Leitungen parallel zu Heizungsrohren oder Warmwasserleitungen, können diese Kaltwasserleitungen ganzjährig erwärmt werden.

 

Weil ‚stehendes Trinkwasser‘ im Temperaturbereich von 25 Grad Celsius und mehr bereits nach 72 Stunden die gesetzlich vorgeschriebene Trinkwasserqualität verlieren und durch Keime die Gesundheit der Nutzer gefährden kann, muss das Trinkwasser in den Leitungen alle 72 Stunden ausgetauscht werden. Das kann entweder durch Verbrauch oder durch einfaches Öffnen der Entnahmestellen (Duschen, Wasserhahn usw.) erfolgen. Bei Stillstandzeiten (zum Beispiel während der Ferien im Schulgebäude oder während Leitungsumbauten) kann eine Stillstandzeit von bis zu sieben Tagen akzeptiert werden, danach sollte dann allerdings ein längerer Wasserdurchfluss vollzogen werden.

Verantwortlich für die Trinkwasserqualität ist bis zur Übergabestelle der Wasserlieferant und in der Hausinstallation der Betreiber.


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14. September 2020


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