Machen Sie eine Bestandaufnahme

Das Anlagen- und Gebäudemanagement – ein vielfältiger Job, den in vielen Kommunen mehrere Personen stemmen. Haben Sie den Überblick, welche Grundstücke der Kommune gehören und wer in Ihrem Team für welche Bereiche zuständig ist?
Unser Tipp: Machen Sie eine Bestandsaufnahme!

In jedem kommunalen GIS-System dürfte es nur Sekunden dauern, um alle kommunalen Liegenschaften herauszufinden. Im System können sie gefiltert werden nach verschiedenen Kriterien.

Hier sind einige Beispiele. Je nach Anbieter und Software sind die Suchkriterien noch wesentlich detaillierter.

Land- und forstwirtschaftliche Grundstücke, getrennt nach

  • verpachteten Flächen
  • eigenen Wirtschaftsflächen
  • Öko- und Ausgleichsflächen
  • Verkehrsflächen
  • Straßen
  • Parkplätze
  • Gehwege
  • Feld- und Waldwege• Leitungsrechte, Leitungsbestand getrennt nach
  • Wasser
  • Gas
  • Abwasser-Kanäle
  • Strom/Energie
  • Straßenbeleuchtung
  • Kabel, getrennt nach Leistungs-Qualität und Anbieter• Bebaute Grundstücke
  • gesamtes Gemeindegebiet
  • gemeinde-eigene Grundstücke / Gebäude

Im Folgenden wollen wir uns auf die ‚Auflistung der bebauten Grundstücke im Gemeindeeigentum‘ konzentrieren.

Weil vermutlich im Rathaus niemand einen spontanen tieferen Über- und Einblick zu allen bebauten Gemeindegrundstücken und Gebäuden haben dürfte, wird folgendes Vorgehen für eine Bestandsaufnahme empfohlen (alle Aufgaben betreffen jetzt immer nur gemeindeeigene Grundstücke/Gebäude):

  • 1.) Liste aller bebauten Grundstücke
    a. Tabellenausdruck
    b. Ausdruck für jedes Objekt mit Angaben: Lageplan, Adresse, Fläche, Leitungen (Hauptleitungen und Haus-Anschlüsse)
  • 2. Ergänzung der Unterlagen mit den Kontaktdaten: Wer ist für den Betrieb dieses Grundstückes / Gebäudes in der Verwaltung / vor Ort zuständig?
  • 3. Ergänzung der Unterlagen mit der Grundstücks-/Gebäudenutzung: Schule, Jugendhaus, Bücherei, Spielplatz usw.
  • 4. Ergänzung der Unterlagen: Besonderheiten

 

 


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21. Februar 2020


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