Die Vielseitigkeit der Hausmeister ist groß – Sie erkennen auch Gefahren
Schnelle Entscheidungen gehören zu den meisten Berufen. Fahrer, Piloten, Ärzte, Krankenschwestern – alle müssen tagtäglich weitreichende Entscheidungen treffen. Das gilt auch für Hausmeister, die außerdem noch ausgesprochen vielseitig sein müssen.
Hausmeister werden gerufen, wenn das Fenster undicht ist, die Heizung kalt bleibt und der Müll auf der Treppe liegt. Natürlich sollten solche Extremsituationen überhaupt nicht entstehen. Aber auch der umsichtigste Hausmeister muss immer wieder schnell reagieren können. Wenn bei einer Veranstaltung beispielsweise eine Mehrfachsteckdose zusätzlich gebraucht wird, damit ein ausgehängter Bebauungsplan besser ausgeleuchtet und erläutert werden kann, muss er das Problem schnell lösen können. Es sind oft die kleinen Dinge, die schnelle Entscheidungen und Handlungen erfordern. Bei großen Angelegenheiten wird ein Sitzungstermin anberaumt oder sogar ein Arbeitskreis gegründet.
Hausmeister erkennen aber auch potentielle Gefahren. Sie weisen beispielsweise darauf hin, wenn bei einer geplanten Bestuhlung für eine Veranstaltung ein Sicherheitsproblem entstehen könnte. Ein Hausmeister weiß: Die Notausgänge sind freizuhalten, die Zwischen- und Seitengänge dürfen nicht verstellt werden und er muss die Feuerwehrzufahrten regelmäßig kontrollieren und dafür sorgen, dass sie zugänglich bleiben.
Dabei agiert er gleichzeitig wortgewandt und weiß, wie man am besten argumentiert. Er verweist an seinen Chef oder bittet um alternative Lösungen. Ein guter Hausmeister oder eine gute Hausmeisterin wissen also nicht nur, was wie zu tun ist – sie können auch hervorragend argumentieren und strahlen dabei eine natürliche Autorität aus. Gut geschulte Hausmeister haben genügend Fachkenntnisse und Wissen, um selbstbewusst aufzutreten. Gerade in kniffligen Situationen ist das oft sehr wichtig. Schließlich trägt er Mitverantwortung, falls es aufgrund nicht erreichbarer Fluchtwege zu einer Katastrophe kommen würde.