Alles im Blick?

In einem Aufenthaltsraum einer Grund- und Hauptschule stehen ein paar halbvolle Getränkeflaschen herum, doch weit und breit ist kein Besitzer in Sicht. Viele andere Menschen würden vermutlich achtlos an den Flaschen vorbeigehen.
Doch ein wachsamer Hausmeister reagiert anders!

Sein erster Gedanke: Was ist in den Flaschen? Die Wahrscheinlichkeit, dass es sich bei den Flüssigkeiten einfach um die Getränke handelt, die auf den Etiketten verzeichnet sind, ist groß.
In tausend Fällen werden die Flaschen also keine Gefahr für die Schüler darstellen.

Doch gerade weil süße Getränke bei den meisten Kindern hoch im Kurs stehen, könnte es – wenn der Fall 1001 eintritt – zur Gefahr werden. Was alles passieren könnte, möchten wir an dieser Stelle nicht aufzählen. Aber an Ihre Wachsamkeit möchten wir appellieren! Ein aufmerksamer Hausmeister betritt Gebäude und Plätze mit offenen Augen und entlarvt Gefahrenpotenziale sofort. Das könnten zum Beispiel auch ein herrenloser Rucksack oder ein kleiner Zettel, auf dem ein Treffpunkt notiert ist, sein. Und solche Vorfälle könnten sich natürlich auch an sämtlichen anderen öffentlichen Einrichtungen in Ihrer Kommune ereignen.

Doch zurück zum Beispiel halbleere Getränkeflaschen: Wie reagiert der Hausmeister?

Er nimmt die Flaschen mit und bewahrt sie an einem für Schüler nicht zugänglichen Ort auf. Wenn sich innerhalb der nächsten zwei Stunden jemand meldet, der die Flaschen vermisst, finden sie wieder zu ihrem Besitzer zurück. Wenn sich niemand meldet, sollten Sie den Inhalt wegschütten. Sollten Sie den Verdacht hegen, dass kein Getränk in den Flaschen ist, oder sollten sich solche Vorfälle häufen, dann

  • notieren Sie Tag, Uhrzeit, Fundort und weitere Details zum Gegenstand
  • informieren Sie Ihren Vorgesetzten

Auf diese Weise beweisen Sie, dass Sie ihre Arbeit sorgfältig erledigen und können zudem dazu beitragen, die Sicherheit der Bürger zu erhöhen. Ein Hausmeister, der bereits am frühen Morgen mit wachem Blick eine Anlage betritt, der ist in seinem Job genau richtig!


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12. März 2016


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