Wohin mit dem Laub?

Hurra, die Blätter fallen!
Was Kinder freut, ist für den Hausmeister schon manchmal ganz schön mühsam. Denn das bunte Herbstlaub ist zwar hübsch anzusehen, aber es muss auch entsorgt werden.

Und ob Walnuss-, Eichen-, Kastanien- oder Pappelblätter – je nach Größe und Beschaffenheit des Baumes kann sich dies zu einer anstrengenden Arbeit entwickeln.

Jeder Baum hat seinen eigenen Jahreszyklus: Bis auch das letzte Blatt gefallen und wieder entsorgt ist, kann es also dauern. Doch warum sollte sich der Hausmeister der Mühe machen, das Laub überhaupt zu entsorgen? Dafür sprechen mehrere Gründe.

 

Achtung, Erstickungsgefahr!

Natürlich denken wir dabei nicht in erster Linie an die Bürger, sondern an den Rasen und die Blumen.
Wenn sie mit einer geschlossenen Laubdecke bedeckt sind, bekommen sie nicht mehr genügend Wasser und Licht. Die Folge: Sie ersticken und verfaulen.
Deshalb empfiehlt es sich, auch Grünflächen regelmäßig vom Laub zu befreien. Auf Wiesen und Feldern dagegen können verwesende Blätter den Boden bereichern und als Nahrung für die Tiere dienen.

 

Achtung, Rutschgefahr!

Das gilt für die Bürger. Auf Straßen und Wegen kann der Spaziergang über nasses Herbstlaub zur Rutschpartie werden – gefährliche Stürze sind programmiert. Und auch im Straßenverkehr ist Vorsicht geboten. Auf nassem Laub können Fahrzeuge besonders in Kurven oder beim starken Bremsen ins Schleudern geraten. Halten Sie Straßen und Wege sowie Plätze vor öffentlichen Gebäuden deshalb besser vom Laub frei, wie so auch im Winter Ihrer Räum- und Streupflicht nachkommen.

 

Doch mit welcher Technik eigentlich?

  • Der Laubsauger ist die passende Lösung für Personen, die größere Flächen zu pflegen haben und möglichst wenig Kraft dafür aufwenden möchten. Mit ihm lässt sich das lose Herbstlaub entweder auf einen Haufen pusten und dann entsorgen oder einfach einsaugen.
    Vorteil: Bei Geräten mit Häckselfunktion wird das eingesaugte Laub erheblich zerkleinert und kann dann wiederverwertet werden: Zum Abdecken von Beeten eignet sich der Mulch hervorragend.
    Nachteil: der Geräuschpegel – ohne Lärm geht es in diesem Fall nicht. Und bei der Verwendung von Maschinentechnik könnten auch nützliche Kleintiere getötet werden.
  • Die Laubharke ist die einfachste Art der Laubentsorgung, das manuelle Zusammenkehren mittels Rechen, Laub- oder Fächerbesen. Sie eignet sich für liebevoll gepflegte, kleinere Rasenflächen.
    Vorteil: es geht ohne Lärm
    Nachteil: Sie brauchen etwas Muskelkraft, was vor allem auf großen Flächen mit der Zeit mühsam werden kann.

 

Die richtige Entsorgung

Egal für welche Technik Sie sich entscheiden, das gesammelte Laub muss anschließend entsorgt werden. Wer einen Komposthaufen zur Verfügung hat, kann das Laub dort prima entsorgen. So wird es wie andere Grün- oder Bioabfälle langsam zersetzt. Die Alternative sind große Laubsäcke, die von der Müllabfuhr entsorgt werden oder auf der Kompostieranlage abgegeben werden können.

Auf keinen Fall sollten Sie die Blätter verbrennen! Brennendes Laub raucht stark und verursacht aufgrund des hohen Wassergehalts auch keinen angenehmen Geruch. Trockene Laubfeuer dagegen können schnell außer Kontrolle geraten und sich ausbreiten. Wer Laub im Wald entsorgt, macht sich strafbar und muss mit einem Bußgeld rechnen.
Das sollten Sie sich besser nicht er-LAUB-en!


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