Feuchtarbeit verursacht Hauterkrankungen

Wer täglich mit Wasser und Reinigungsmitteln arbeitet, strapaziert seine Haut. Für rund ein Drittel aller beruflich bedingten Hauterkrankungen ist die Feuchtarbeit verantwortlich.
Was Beschäftigte im Reinigungsbereich tun können, um ihre Haut vor Dermatosen zu schützen, lesen Sie hier.

Das regelmäßige Arbeiten mit Wasser, insbesondere bei Zusatz von Reinigungs- und Desinfektionsmitteln, ist in Deutschland damit die Hauptursache der so genannten Berufsdermatosen. Auch wer regelmäßig feuchtigkeitsdichte Schutzhandschuhe trägt, ist gefährdet: Bei längerem Tragen schwitzen die Hände, die Hornschicht der Haut wird aufgeweicht. „Es ist paradox, aber wahr: Wasser schadet der Haut“, sagt Gerhard Schlagberger, Präventionsfachmann beim Bundesverband der Unfallkassen. Denn der längere Kontakt mit Feuchtigkeit störe die schützende, komplexe Architektur der Haut.

In Deutschland sind etwa eine Million Arbeitnehmer Feuchtarbeiter, darunter viele als Reinigungspersonal. Erkrankungen äußern sich meist durch ein Ekzem – entzündliche Hautveränderungen, die etwa durch Rötung, Schuppung, Knötchen, Bläschen und Juckreiz auffallen. „Diese Symptome treten nicht sofort auf“, sagt Schlagberger, „denn die Barrierefunktion der Haut wird oft erst über einen längeren Zeitraum schwächer.“

Erste Anzeichen sind raue und trockene Hautstellen. Diese sollten unbedingt mit Hautpflegepräparaten behandelt werden, die die natürliche Barrierefunktion der Haut durch Fette und wasserbindende Stoffe unterstützen. Gerhard Schlagberger: „Welcher Hauttyp welche Pflege braucht, weiß der Betriebs- oder Hautarzt. Zusätzlich haben sich Hautschutzpläne in der betrieblichen Praxis bewährt.“

(Quelle: Bundesverband der Unfallkassen)


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22. August 2014


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