Die Rattenplage fest im Griff

ANZEIGE

Die JVA Köln setzte sich mit intelligenter biozidfreier Falle zur Wehr als durch die sehr umfangreichen Sanierungsarbeiten viele Ratten aus ihren Nestern vertrieben wurden.
Auf der Suche nach neuen Behausungen verteilten sich die Schädlinge auf dem gesamten Anstaltsgelände.

In Gebäuden mit vielen Menschen können keine Giftköder eingesetzt werden. In der JVA Köln wurde daher entschieden, dass biozidfreie Rattenfallen von Anticimex versuchsweise eingesetzt werden. Mit dem Einsatz von 13 Rattenfallen konnten seit November 2013 über 1.000 Ratten direkt in der Kanalisation tierschutzgerecht getötet werden.

 

Im Jahr 2012 wurden in der JVA Köln umfangreiche Renovierungsarbeiten durchgeführt

Durch die Baumaßnahmen wurden viele Ratten aus ihren Nestern vertrieben und breiteten sich auf dem gesamten Haftgelände aus, mit unangenehmen Folgen wie Verunreinigungen, aber auch Kabelanfraß, unter anderem mit teuren Schäden an wichtigen EDV-Zuleitungen. Klassische Schädlingsbekämpfungsmaßnahmen – wie etwa das Giftköderverfahren – kamen nicht in Frage, da viele Menschen in der Nähe der Befallsbereiche leben. Eine vorübergehende Schließung des Gefängnisses war ebenfalls unmöglich. Die JVA Köln beauftragte das Schädlingsbekämpfungsunternehmen Anticimex, die Rattenplage mit biozidfreien Rattenfallen zu bekämpfen.

Zum Einsatz kam GreenTrap, eine einzigartige, weil intelligente Rattenfalle, die einen neuen Standard bei der Bekämpfung der Nagetiere setzt: Völlig köder- und giftfrei wird die Falle direkt im Abwassersystem installiert. Sensoren registrieren die Bewegung und Körperwärme der Schädlinge und lösen die Falle aus. Die GreenTrap ist zurzeit die einzige Methode, mit der es möglich ist, in Objekten sowie deren unterirdischer Infrastruktur gegen einen Befall nachhaltig und präventiv vorzugehen. Nach einer einjährigen Testphase wurden im November 2013 neben der ursprünglich eingesetzten Testfalle zwölf weitere Fallen in der Kanalisation der JVA Köln installiert.

Der Vorteil eines Einsatzes im Untergrund liegt auf der Hand: Die Nager werden tierschutzgerecht getötet und weder die Kadaver noch weitere Ratten gelangen an die Oberfläche. Seit dem Einbau der Fallen wurden ca. 1.000 Ratten gefangen. Löst die Falle aus, wird die Ratte blitzschnell sowie schmerzlos getötet und mit dem Abwasser fortgespült.

Dank der integrierten Intelligenz ist es erstmals möglich, eine Aktivitätsstatistik abzurufen und die getöteten Ratten zu zählen. Die Rattenfalle informiert per SMS und/oder E-Mail über die Einsätze, die grafisch dargestellt werden. Bereits binnen weniger Tage ist eine hohe Zahl getöteter Ratten dokumentiert und ein deutlicher Rückgang des Befalls messbar. Die Rattenfalle kommuniziert dem Anwender zugleich ihre Position (GPS), die Schachttemperatur, einen zu hohen Wasserstand, den Ladestatus der Batterie und Funktionsstörungen. Somit ist die Falle quasi wartungsfrei zu betreiben. Aufgrund des kontinuierlichen Ratten-Zulaufes von außen (außerhalb des Anstaltsgeländes) bleiben die Fallen nun dauerhaft in der Kanalisation im Einsatz.

 

JVA-Köln 374-x-226-Pixel Rechteck kl

Anticimex Produktmanager Claudio Lopez Behm: „Gerade wenn es um die Hygiene geht, ist es wichtig, konsequent durchzugreifen und moderne Technologie zum Einsatz zu bringen.“ Auch für Krankenhäuser, Schulen, Kindergärten und andere Einrichtungen sind die biozidfreien Fallen prädestiniert.

Gerade im Kampf gegen multiresistente Keime im Umfeld von medizinischen Einrichtungen ist es wichtig, gegen die Nager vorzugehen. Über das Abwasser nehmen Ratten vermehrt antibiotikaresistente Bakterien auf und tragen zu deren Verbreitung bei.

 

Das Unternehmen

Seit 1934 widmet sich das Unternehmen Anticimex Hygienedienstleistungen und der Schädlingsbekämpfung und sorgt so für eine sichere und gesunde Lebensumgebung in und um Immobilien. Mit 3.000 Mitarbeitern berät und unterstützt das Unternehmen über 2,2 Millionen Kunden in 14 Ländern. Der Fokus ist dabei auf die Schädlingsprävention und -bekämpfung, die Vogelabwehr, das Hygienemanagement und -schulungen sowie das Thema Lebensmittelsicherheit gerichtet.

Weitere Informationen gibt die Website von Anticimex   www.anticimex.de  oder werden per Telefon, +49 (0) 800 2330400, erteilt.


Weitere Themen


Buchsbaumzünsler – eine unterschätzte Gefahr

Der Frühling hält bald Einzug. Es ist Zeit, sich wieder um das Grün in Gärten und Parkanlagen zu kümmern. Eine Aufgabe ist es, Pflanzen, Sträucher und Bäume vor Schädlingsbefall...

mehr lesen

Wenn Bienen ausschwärmen: Tipps zum Umgang mit einem Schwarm

Bienen liegen uns allen am Herzen. Sie sollen sich wohl fühlen, und nicht wenige Haus- und Gartenbesitzer gestalten heute Wiesen und Beete besonders bienenfreundlich. Wir freuen uns, wenn wir...

mehr lesen

Spinnmilben? Da hilft ein altes Hausmittel!

Mit regelmäßigem Gießen allein ist es nicht getan – die Grünpflege erfordert viel Einsatz und auch ein geschultes Auge. Denn immer wieder machen sich auf den Blättern oder der...

mehr lesen


29. Juli 2014


1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne

(5,00 bei 1 Person/en)

Das könnte Sie auch interessieren


Ihnen stinkt´s mächtig?

ANZEIGE

Dass angenehme Gerüche zu unserem Wohlbefinden dazu gehören, hat sich längst herumgesprochen. Daher nehmen wir Gestank doch recht schnell als Belästigung wahr. ENTEC hat nun einen neuen Filter gegen...

mehr lesen

Alles im Eimer

Im Mülleimer der Schulaula trifft Alufolie auf Taschentücher und Glasflaschen, im Kindergarten gibt es alte Wasserfarben zu entsorgen, und die Reinigungskraft des Rathauses wirft Reinigungsbehälter in die Tonne –...

mehr lesen